Archiv für Oktober, 2014

Mein Leben

Veröffentlicht: 05/10/2014 in Allgemein

Ich bin erst seit Nachmittag wieder zu Hause. Das Wochenende habe ich damit verbracht, meinem Hobby in bester Form nachzukommen. Ich war 3 Tage lang auf einer „OP“. „Operation Fin de la Guerre“. So hieß diese. Es war ein Wochenende, das seinesgleichen sucht. Ohne Uhr und ohne Handy wurde das Wochenende zu einer Woche. Die Freunde und Kameraden waren einfach nur großartig. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht…

Doch eines macht mich traurig. Alles, was ich mache, gibt es schon in der Masse – Egal ob mit dem Computer spielen (wobei diese Sucht noch nicht weg ist…), dem Hobby des Filmemachers auf YouTube oder ähnlichen Plattformen, und auch Musik spielen oder herstellen. Es gibt von allen zu viel. Es gibt Produzenten – aber keine Konsumenten. Es gibt nichts, dass es nicht gibt.
Man kann nichts neues (Er-)finden.

Es ist eigentlich so traurig, dass ich wieder alleine in meinem Zimmer sitze und denke.

Denken. Davon gibt es zu wenig. Es gibt zu wenig Menschen, die denken. Aber was bringt es mir, wenn ich niemanden habe, mit dem ich die Gedanken teilen kann? Werde ich dann in meiner eigenen Welt untergehen?

Egal welcher Fall eintritt – Mein Leben wird in Form von Statistiken festgehalten.

-> 12-19 Männern von 100.000 Männern begehen in Deutschland jährlich Selbstmord.

-> 10 von 120 Jugendlichen sind durchgefallen und müssen Ihr Abitur erneut ablegen.

-> „Der Durschschnittsdeutsche verdient jährlich ca. 3.500€.“

->…

Und dazu kommt, dass alle meinen zu wissen, was ich habe: „Die Schule macht dir Stress, leg genug und oft Pausen ein“.

Ich möchte eigentlich nur noch hier weg. Es gibt einfach nichts für mich, was das Leben zur Freude macht.

Dafür gibt es aber Etwas, dass mich davon abhält, etwas „schlimmes“ zu machen.